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Futter
Pfeilgiftfrösche brauchen Unmengen an kleiner Nahrung. Sie sind
relativ kleine Jäger aus einer feuchtwarmen
Umgebung. Somit ist ihr, selbst für Frösche, reger Stoffwechsel kein
unerklärliches Phänomen.
Die meisten Terrianer füttern ihre Pfleglinge alle zwei bis drei Tage
und lassen sie dabei soviel fressen wie
sie möchten. Allerdings gibt es auch Berichte über zu fette Frösche.
Durch aufmerksames beobachten beim
Füttern kommt man schnell dahinter wie viel für die Frösche gut ist.
Man sollte aber ein trächtiges Weibchen
nicht mit einem zu fetten Frosch verwechseln, denn die eiertragenden
Tiere dürfen auf keinen Fall unterernährt
werden. Nach kurzer Beobachtungszeit und einer guten Buchführung sollte
man schnell das richtige Maß finden
und ein trächtiges Weibchen von einem überfütterten Frosch unterscheiden
können.
Leider ist das empfehlenswerteste Futter auch am schwierigsten zu
bekommen, nämlich das Wiesenplankton.
Hierunter versteht man alles an Insekten und Spinnentieren das man
durch abkeschern der Vegetation mit
einem feinen Netz sammeln kann. Dabei sollte man das Wiesenplankton
nicht in der Nähe von Strassen und
Gebieten in denen Pestizide eingesetzt werden fangen, da diese den
Fröschen schaden können. Große und
wehrhafte Insekten werden aussortiert und die übrigbleibenden kleinen
Insekten wie Fliegen, Käfer, Spinnen,
Blattläuse etc. kann man dann an die Frösche verfüttern.
Obwohl Ameisen in der Heimat der Pfeilgiftfrösche mit den größten
Teil der Nahrung ausmachen, werden sie
im Terrarium selten angenommen. Alle Arten von kleinen Spinnen und
Weberknechten werden von den
Fröschen gerne angenommen. Allerdings hat sich kaum jemand die Arbeit
gemacht Spinnentiere zu züchten,
da diese einen recht langsamen Lebenszyklus haben. Blattläuse und
kleine Fliegen werde ebenfalls von den
Fröschen gerne gefressen. Viele Terrianer nehmen sich nicht die Zeit
Wiesenplankton zu Keschern und
verbringen lieber einige Stunden mit der Zucht von Futterinsekten.
Auch Obstfliegen und Grillen wollen
versorgt werden. Ständig muss man die richtige Größe aussortieren,
neue Behälter anlegen usw., nur um eine
lückenlose Versorgung zu gewährleisten. Leider passiert es immer wieder
das eine Futterzucht plötzlich umkippt
und dadurch ein Nahrungsengpass entsteht. Allein dieses Futterproblem
ist der Anlass dass sich viele Terrianer
nicht mit den Pfeilgiftfröschen befassen wollen. |
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